Doku „Ein Dorf stellt sich vor.“ – Teil 3: Arbeitskreis „Dorferhaltung“
Hallo zusammen!
Der dritte Bereich, den ich in dieser Doku präsentiere, ist der „Arbeitskreis Dorferhaltung“ (ehem. Dorfgestaltung).
Vielen Dank an Martin Sölter, meinen Vorgänger im Amt und auch langjähriges Mitglied im Arbeitskreis, dass er sich für die Beantwortung meiner Fragen zur Verfügung gestellt hat.
Viele Grüße und bleibt gespannt
Euer Peter Vossieg
Ausblick: Teil 4 „TUS Döhren“
Der Döhrener Arbeitskreis „Dorferhaltung“
I. Allgemeines
1. Was ist der Arbeitskreis „Dorferhaltung?
Der Arbeitskreis „Dorferhaltung“ ist eine Interessengemeinschaft,
die sich mit Erhaltungs- und Verschönerungsmaßnahmen im Dorf beschäftigt und den Bauhof der Stadt Petershagen in einigen Bereichen entlastet.
2. Wozu und wann wurde er gegründet? Wieviele Mitglieder hat dieser Arbeitskreis?
Männer der ersten Stunde waren 2002 Herbert Klocke, Karl Scholz, Günter Bulmahn, Ernst Baue, Horst Sefzig, Ernst Witte und Wilfried Bretthauer, der auch viele Jahre die Leitungsfunktion übernahm.
Im Laufe der zurückliegenden 24 Jahre verzeichnete der Arbeitskreis teilweise personelle Veränderungen.
Im Juni 2026 gehörten dem Arbeitskreis folgende Männer an:
Wilfried Bretthauer, Rudolf Pape, Peter Vossieg, Herbert Klocke, Karl Scholz, Johannes Mackowiak, Ernst Baue, Martin Sölter, Werner Koch und Thomas Borowski, der seit 2022 die Leitungsfunktion übernommen hat.
II. Alleinstellungsmerkmal/ Besonderheiten
1.Was motiviert die Mitglieder, sich im Arbeitskreis „Dorferhaltung“ zu engagieren?
Die Mitglieder des Arbeitskreises haben ein Bedürfnis, sich ehrenamtlich zu betätigen.
Die Erhaltung eines ansehnlichen Dorfbildes liegt ihnen am Herzen.
Auch das kameradschaftliche Miteinander während der Einsätze und nach getaner Arbeit beinhaltet einen wichtigen Teilaspekt der Gruppe und fördert die Motivation, an den Aktivitäten teilzunehmen.
2.Welche besonderen Merkmale hat dieser Arbeitskreis?
Bei Arbeitseinsätzen bringen die Mitglieder uneigennützig Ihre eigenen Gartengeräte und Maschinen mit.
Die benötigten Kraftstoffe finanziert die Kulturgemeinschaft.
Der zeitliche Schwerpunkt bezog sich auf Arbeitseinsätze morgens an jedem ersten Mittwoch im Monat. Darüber hinaus
wurden weitere Maßnahmen zusätzlich terminiert.
Dem Arbeitskreis gehören bisher(!) nur Mitglieder im Rentenalter an.
III. Historie
1. Welche Entwicklung zeigt der Arbeitskreis „Dorferhaltung“ ?
Nach dem ersten Einsatz im Jahre 2002 erfolgten unzählige sehr wertvolle Maßnahmen zum Wohle unseres Heimatdorfes.
Die Mitgliederzahl bewegte sich im Rahmen von 7 bis 10.
2. Was wurde gemacht/ erreicht?
Die Freundesgruppe nahm jahrelang folgende Aufgaben wahr: Säuberungs- und Grünschnittarbeiten auf Dorfplätzen, Ausbesserungen von unbefestigten Wirtschaftswegen, Anstriche von Bänken, Friedhofszaun oder Infotafeln.
Anlässlich Dorf- und Mühlenveranstaltungen standen die Mitglieder bei Auf- und Abbauarbeiten hilfreich zur Seite.
Bei der Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen kleiner Dorferneuerungsmaßnahmen wie Gedenksteinaufstellung, Storchenblickgestaltung, Dorfplatzsanierung oder Glockenreparatur waren die helfenden Hände der Mitglieder sehr willkommen.
3. Gibt es besondere Erlebnisse bzw. Ereignisse?
Das leibliche Wohl für das kameradschaftliche Miteinander in der Gartenhütte der Familie Borowski finanziert die Gruppe selbständig. Großer Dank gilt in diesem Zusammenhang auch Bärbel Borowski für die großzügige Bewirtung.
Thomas ist es immer ein Bedürfnis, den Freundeskreis bei den kameradschaftlichen Abschlusstreffen mit Oldies von Langspielplatten zu erfreuen.
In den Anfangsjahren war es das Döhrener Wirtshausehepaar Hannelore und Paul Berghahn, das ein Herz für die Dorferhaltungsgruppe zeigte und nach Arbeitseinsätzen gastfreundlich einlud.
2023 bewarb sich der Arbeitskreis Dorferhaltung mit einer Ausarbeitung im Rahmen der Heimatpreisverleihung der Stadt Petershagen. Es reichte zwar bei den zahlreichen Bewerbungen nicht für die ersten drei Plätze, aber mit einem Anerkennungspreis wurde auch das Döhrener Engagement gewürdigt.
Ein absolutes Highlight war die Tatsache, dass der Arbeitskreis im Jahre 2022 die Außenwände des Dorf- und Schützenhauses komplett gestrichen hat. Graffitischmierereien, verwitterte Stellen und Risse wurden endlich einmal beseitigt. 148 Arbeitsstunden wurden investiert.
IV. Ziele
Welche Ideen und Wünsche hat der Arbeitskreis „Dorferhaltung für die Zukunft?
Mehrere Mitglieder, die sich derzeit noch zum Arbeitskreis bekennen, können aus Alters- und Krankheitsgründen bei Arbeitseinsätzen nicht mehr tätig sein, so dass neue Mitglieder angeworben werden sollten.
Es werden neue Strukturen vonnöten sein, um auch jüngeren Dorfbewohnern*innen die Möglichkeit des Mitwirkens zu geben. Arbeitseinsätze am Spätnachmittag und an Samstagen oder Projektabsprachen, denen sich Bürger*innen für die Umsetzung zuordnen, könnten erste Ansätze sein.
P.S.
Anmerkung/Ergänzung der Redaktion:
Der Name des Arbeitskreises wurde von ehem. „Dorfgestaltung“ in „Dorferhaltung“ im Rahmen der Aktualisierung seiner Aufgabenbeschreibung geändert.
Flexibilität und das Ziel, mit der Zeit zu gehen, stehen hierbei im Vordergrund. Das schließt neue Ideen und die Öffnung für alle Interessierten mit ein.













